Teuerungsrate
Großhandelspreise steigen so stark wie seit 1981 nicht mehr

Der deutsche Großhandel hat seine Preise im Juli so stark angehoben wie seit fast 27 Jahren nicht mehr: Sie stiegen um 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

HB BERLIN. Das ist die höchste Teuerungsrate seit November 1981. Damals waren es 10,0 Prozent. Analysten hatten mit einem Anstieg um 9,0 Prozent gerechnet. Auch von Juni auf Juli zogen die Preise mit 1,4 Prozent stärker als erwartet an.

Die Preisentwicklung im Großhandel gilt als Indikator für die künftige Inflation, weil der Einzelhandel und andere Abnehmer einen Teil der gestiegenen Einkaufskosten an die Verbraucher weiterreichen.

Besonders deutlich verteuerten sich binnen Jahresfrist feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse. Sie kosteten im Großhandel 30,8 Prozent mehr. Erze, Eisen, Stahl und andere Metalle verteuerten sich um 15,7 Prozent. Für Getreide, Saaten und Futtermittel wurden 18,2 Prozent mehr verlangt. Bei Obst, Gemüse und Kartoffeln betrug der Aufschlag 13,3 Prozent. Milch, Milchprodukte, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette kosteten 13,2 Prozent mehr. Bei Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze erhöhten sich die Preise um 12,7 Prozent.

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