Teure Energie
Teuerung bleibt auf Vormonatsniveau

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich auch im Mai nicht beschleunigt, sondern verharrt auf Vormonatsniveau. Allerdings entwickelten sich die Preise unterschiedlich: Während sich Energie, Alkohol, Tabakwaren und Nahrungsmittel teilweise deutlich verteuerten, konnten Verbraucher bei anderen Gütern deutlich sparen.

HB WIESBADEN. Die jährliche Teuerung betrug wie in den beiden Vormonaten 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Von April auf Mai zogen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent an. Damit bestätigten die Statistiker frühere Schätzungen.

Für Preisdruck sorgte teure Energie. Strom kostete 6,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Gas 3,1 Prozent und Fernwärme 3,7 Prozent. Dagegen war Heizöl um zehn Prozent günstiger zu haben. Alkohol und Tabakwaren verteuerten sich mit 3,9 Prozent überdurchschnittlich. Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden im Schnitt 1,8 Prozent mehr verlangt. Deutlich weniger kostete Unterhaltungselektronik. Hier sanken die Preise um 8,8 Prozent. Personalcomputer verbilligten sich um mehr als ein Viertel.

Binnen Monatsfrist zogen vor allem die Benzin- und Dieselpreise an. Sie kletterten um 1,9 Prozent. Auch Urlaub wurde spürbar teurer: Wegen mehrerer Feiertage im Mai stiegen die Preise für Pauschalreisen um 5,7 Prozent.

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