Teure Energie
US-Erzeugerpreise mit stärkstem Anstieg seit 1974

Die Erzeugerpreise in den USA sind im November überraschend kräftig um 2,0 Prozent gestiegen – und damit so stark wie seit 32 Jahren nicht mehr.

HB WASHINGTON. Vor allem ein Anstieg der Energiepreise sei dafür verantwortlich, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Aber auch in der Kernrate, also ohne die Berücksichtigung der stark schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel, ergab sich ein unerwartet deutliches Plus von 1,3 Prozent.

So stark war der Index zuletzt im Juli 1980 geklettert. Volkswirte hatten bei der Kernrate einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet und bei den Erzeugerpreisen insgesamt ein Plus von 0,5 Prozent.

Die Energiepreise in den USA verteuerten sich im November um 6,1 Prozent, nachdem sie in den beiden Monaten davor noch gesunken waren. Allein der Preis für Benzin kletterte um 17,9 Prozent. Das ist der höchste Anstieg seit Juni 2000.

Die Daten dämpften Erwartungen am Finanzmarkt, die US-Notenbank (Fed) könnte Anfang kommenden Jahres die Zinsen senken.

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