Teurers Schweinefleisch
Chinas Inflation steigt auf Rekordwert

Die Inflation in China hat mit 6,9 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht. Vor allem höhere Lebensmittelpreise waren für den starken Anstieg verantwortlich. Schweinefleisch kostet 56 Prozent mehr als vor einem Jahr.

HB PEKING Die Lebenshaltungskosten für die chinesischen Verbraucher sind im November mit der höchsten Jahresrate seit elf Jahren gestiegen. Wie die nationale Statistikbehörde am Dienstag berichtete, kletterten die Verbraucherpreise um 6,9 Prozent zum Vorjahr. Volkswirte hatten lediglich eine Rate von 6,6 Prozent erwartet. Im Oktober waren die Verbraucherpreise um 6,5 Prozent gestiegen.

Im November schnellten die Lebensmittelpreise um 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat in die Höhe, während die Nicht-Lebensmittelpreise um 1,4 Prozent stiegen.

Angesichts der Überhitzungserscheinungen der chinesischen Wirtschaft hat die Zentralbank am Wochenende zum wiederholten Male den Mindestreservesatz für Geschäftsbanken erhöht. Wie die People's Bank of China (PBoC) mitteilte, wird der Satz um 100 Basispunkte auf 14,50 Prozent angehoben. Die Erhöhung tritt am 25. Dezember in Kraft.

Anfang Dezember hatte die chinesische Regierung angekündigt, dass die Geldpolitik im Jahr 2008 gestrafft werden soll. Die seit mehr als zehn Jahren gültige Ausrichtung auf eine „umsichtige“ (“prudent“) Geldpolitik werde aufgegeben. Oberstes ökonomisches Ziel sei es fortan, eine konjunkturelle Überhitzung zu verhindern.

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