Tourismus
Arbeitslosigkeit in Spanien sinkt dank Urlaubern

Gute Nachrichten für das krisengeplagte Spanien: Das zweite Quartal in Folge können mehr Menschen der Arbeitslosigkeit entfliehen. Auch die Wirtschaftsleistung wächst. Doch die Erholung könnte von kurzer Dauer sein.
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MadridDie Arbeitslosigkeit in Spanien ist dank einer geschäftigen Urlaubssaison im dritten Quartal gesunken. Die Quote sank zwischen Juli und September auf 26 Prozent, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Damit weist Spanien allerdings immer noch die zweithöchste Rate in der Euro-Zone nach Griechenland auf.

Im Vorquartal hatte die Arbeitslosenquote noch 26,3 Prozent betragen. Im dritten Quartal war die Wirtschaftsleistung in Spanien mit 0,1 Prozent erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder gewachsen. Dazu trug nach Informationen der Notenbank des Landes vor allem der boomende Tourismus und starke Exporte bei.

Zuletzt legte die Zahl der Menschen, die eine Beschäftigung vorweisen konnten, auf 16,8 Millionen zu. Dies war bereits das zweite Quartal in Folge, in dem es einen Zuwachs gab. Trotzdem ist der Mittelmeerstaat weiterhin weit von den 20,4 Millionen Spaniern entfernt, die vor dem Platzen der Immobilienblase 2008 in Anstellung waren. Seither stieg die Zahl der Erwerbslosen stetig an.

Nun profitierte die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone von den politischen Unruhen im Nahen Osten und Nordafrika, die sonnenhungrige Urlauber verstärkt nach Andalusien, Mallorca oder die Kanarischen Inseln reisen ließen. Das Statistikamt geht allerdings davon aus, dass dieser positive Effekt im vierten Quartal wieder verpufft.

Ökonom Ruben Segura-Cayuela von der Bank of America sagte: „Das Wachstum kommt künftig von weniger arbeitsintensiven Bereichen als dem Bausektor und deswegen werden dadurch auch weniger Stellen geschaffen." Spaniens Regierung rechnet im kommenden Jahr mit einem BIP-Plus von 0,7 Prozent, nachdem die Wirtschaft in diesem Jahr noch mal um 1,3 Prozent schrumpfen soll.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Also ich habe da im Reisebüro, als ich meinen Urlaub gebucht habe, etwas ganz anderes gehört. Ich wollte nach Spanien und habe mich dann umentschieden. Viele Bekannte und Verwandte von mir fahren plötzlich nicht mehr dort hin, weil Spanien im Vergleich zu anderen Ländern deutlich teurer geworden ist. Die Mehrwertsteuer wurde erhöht und bei der Gelegenheit haben die Hotels auch gleich noch eine allgemeine Preiserhöhung mit eingearbeitet. Und dafür wird in Spanien seit Jahren nichts mehr in Hotelrenovierungen investiert. Man bekommt also schlechte Qualität zu extrem hohen Preisen. Da Nordamerika als Reiseziel (Tunesien, Ägypten) wegen Unruhen ausfällt, dachten die Spanier dass man die überzogenen Preise durchgedrückt bekommt. Und nun weichen alle auf die Türkei aus. Da bekommt man ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis. Wir haben uns dann auch wegen diesen völlig überzogenen Preisen gegen Spanien entschieden. Aber auch gegen die Türkei, weil dort in unserem gewünschten Zeitraum nichts mehr zu bekommen war. Mag sein, dass Mallorca immer läuft, wegen des Party-Tourismuses. Aber ansonsten sind die Urlauber-Zahlen in Spanien rückläufig. Da boomt nichts. Hier soll mit den Artikel nur Schönwetter und heile Welt gemacht werden. Mehr nicht.

  • diese Information der Rajoy Regierung ist Quatsch. Sie beinhaltet nicht die Menschen die zwischenzeitlich aufgegeben haben Arbeit zu suchen, sie beinhaltet nicht Menschen die ausgewandert sind, sie beinhaltet nicht Einwanderer die zwischenzeitlich das Land verlassen haben. Seit einigen Monaten verbreitet die Rajoy Regierung positive Nachrichten die mit der Realität nichts zu tun haben. DEn Menschen in Spanien geht es miserabel und es ist keine Besserung in Sicht

  • @Fredi
    Ich weis zwar nicht, in welcher Energietraumwelt du zuhause bist aber ich muss für diesen Erneuerbaren Energie Abzockerschrott zwangsweise über das Erneuerbare Energie Gesetzt 50% mehr an Stromkosten begleichen. Tendenz steigend.
    Und mit dem politisch gewollten und erzwungen Steigen der Strom-Energiekosten wird das Leben in Deutschland immer mehr zum Luxus. Und wenn den Leuten das Geld durch diese gewollte Preissteigerung durch die Politik im Lande ausgeht, dann kann auch keiner mehr in den Urlaub fahren. Die Energiewende lässt die Menschen in Deutschland immer schneller verarmen. Diese ökosozialistische DDR-Politik einer Merkel-CDU zwängt dem Bürger immer mehr Kosten auf (Steuern, Energieeinsparverordnung, EEG-Abgaben, CO2-Abgaben usw.usw.)

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