Trotz Anstiegs der Neubauverkäufe
Keine Trendwende am US-Häusermarkt

In den USA ist die Zahl der Neubauverkäufe im September überraschend gestiegen. Nach Einschätzung von Experten ist deshalb aber noch keine Trendwende in Sicht.

HB WASHINGTON/BONN. Auf Monatssicht sei die Zahl um 2,7 Prozent auf einen auf das Jahr hochgerechneten Wert von 464 000 Häuser geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Wert von 450 000 Einheiten gerechnet. Der Vormonatswert wurde allerdings von zunächst 460 000 Einheiten auf 452 000 Häuser nach unten revidiert.

Trotz des überraschenden Anstiegs der Verkäufe ist nach Einschätzung der Postbank eine Trendwende weiter nicht in Sicht. „Von einer Trendwende kann nach wie vor nicht die Rede sein“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des Bankhauses. So reiche der Bestand an unverkauften Häusern gegenwärtig immer noch aus, um die Nachfrage von 10,4 Monaten zu bedienen. Zu Beginn des Jahres habe diese Relation noch bei 9,8 Monaten gelegen. Der Abwärtsdruck auf die Hauspreise bleibe vor diesem Hintergrund bestehen.

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