Trotz Euro-Krise
Brasilianer bleiben gelassen

Obwohl die Sorgen um die Weltkonjunktur immer größer werden, gibt es positive Nachrichten aus Brasilien. Die inzwischen sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt entwickelt sich weiter positiv.
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Sao PauloDie brasilianische Wirtschaft wird nach Regierungsangaben auch bei einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone und damit mutmaßlich verbundenen Erschütterungen für die weltweiten Finanzmärkte 2012 stärker wachsen als 2011. Zwar würden die am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Quartalszahlen nur ein schwaches Wachstum der brasilianischen Wirtschaft von 0,3 bis 0,5 Prozent ausweisen, sagte Finanzminister Guido Mantega am Montag auf dem Reuters Lateinamerika-Investment-Summit in Sao Paulo. Die inzwischen sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt nehme seit Mai aber Fahrt auf.

Die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zur Ankurbelung des Wachstums würden gerade greifen, zudem würden weitere Schritte erwogen, sagte Mantega. Daher werde die brasilianische Wirtschaft 2012 stärker zulegen als 2011, als das Wachstum 2,7 Prozent betragen habe. Vielmehr gehe er für 2012 von drei bis vier Prozent Zuwachs aus. Das gelte auch für den Fall von zusätzlichem Stress für die Weltwirtschaft, wozu etwa ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone zählen könne. Ursprünglich hatte die Regierung allerdings ein Wirtschaftswachstum für das Land von 4,5 Prozent vorhergesagt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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