Überraschende Daten
US-Konjunktur erholt sich leicht

Positive Konjunkturdaten in den USA: Die Auftragseingänge langlebiger Güter sind im April stärker als erwartet gestiegen und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gesunken. Auch für die Verkäufe neuer Häuser kamen Zahlen.

HB WASHINGTON. Auf Monatssicht seien die US-Auftragseingänge für langlebige Güter um 1,9 Prozent geklettert, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um lediglich 0,4 Prozent gerechnet. Allerdings wurde der Auftragseingang im Vormonat deutlich ungünstiger als bislang ausgewiesen. So gaben die neuen Aufträge im März um revidiert 2,1 Prozent nach, und nicht wie zunächst berechnet um nur 0,8 Prozent.

Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Transportgüter konnte der Auftragseingang im April überraschend zulegen. In dieser Abgrenzung stieg der Auftragseingang um 0,8 Prozent. Experten hatten indes einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Auch hier wurde jedoch der Vormonatswert deutlich ungünstiger als bislang ausgewiesen. So sanken die Aufträge ohne Transporte im März um revidiert 2,7 Prozent statt nur um 0,6 Prozent.

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sanken in der vergangenen Woche ebenfalls überraschend. Die Zahl sei um 13 000 auf 623 000 zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem leichten Anstieg vom ursprünglichen Wert auf 635 000 Anträge gerechnet. Allerdings wurde der Vorwochenwert von 631 000 auf 636 000 nach oben revidiert.

Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl der Erstanträge auf um 3 000 auf 626 750. Der Wert der Vorwoche lag bei revidiert 629 750 statt zunächst 628 500.

Die Zahl der Verkäufe neuer Häuser in den USA fiel im April geringer aus als erwartet. Auf Monatssicht sei die Zahl um 0,3 Prozent auf einen auf das Jahr hochgerechnete Zahl von 352 000 Häuser gestiegen, teilte das US-Handelsministerium ebenfalls am Donnerstag mit. Volkswirte hatten jedoch mit einem Wert von 360 000 Häusern gerechnet. Der Vormonatswert wurde von zunächst 356 000 auf 351



000 Einheiten nach unten revidiert.

Wie sehr der US-Häusermarkt eingebrochen ist, zeigt sich daran, dass der durchschnittliche Verkaufspreis mit 209 700 Dollar knapp 15 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr lag.

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