Umfrage
Ost-Industrie hofft auf bessere Zeiten

Das Geschäftsklima in der Ost-Industrie hat sich im September im Vergleich zur letzten Umfrage vom Juli 2003 weiter verbessert - die ostdeutsche Industrie hofft also auf bessere Zeiten und blickt optimistisch in die Zukunft.

HB HALLE. Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten Konjunktur-Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor.

Bei der Einschätzung der Geschäftslage gab es kaum Veränderungen. Rund zwei Drittel der befragten 300 Unternehmen bewerten ihre Situation als „eher gut“, während nur sechs Prozent der Betriebe ihre Lage als eindeutig „schlecht“ ansehen. Demgegenüber stieg zum dritten Mal in Folge die positive Stimmung bei der Bewertung der Geschäftsaussichten für die kommenden Monate. Zwei Drittel der Unternehmen beurteilen die Aussichten mindestens mit „eher gut“ und nur drei Prozent mit „schlecht“.

In den industriellen Hauptgruppen fallen die Bewertungen unterschiedlich aus. Während das Vorleistungsgütergewerbe Lage und Aussichten positiv beurteilt, fallen die Lage-Bewertungen im Investitionsgüterbereich schlechter aus als im Juli. Bei den Zukunftsaussichten überwiegen auch hier die Optimisten. Für Minuspunkte sorgt der Fahrzeugbau, dessen Urteile noch unter dem Niveau der Vorjahreswertungen liegen. Dagegen setzt sich die Erholung im Maschinenbau fort. Im Konsumgüterbereich trübte sich die Stimmung. Die Urteile zu Lage und Aussichten fielen schlechter aus als im Juli und vor Jahresfrist.

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