Umfrage
Stellenabbau in den USA verlangsamt sich

Der Stellenabbau in den USA hat sich im Juni verlangsamt. Einer Erhebung der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge sank die Zahl der Jobs in der Privatwirtschaft um 473.000. Das war der geringste Stellenabbau seit Oktober 2008. Der Immobilenmarkt hat leicht angezogen.

HB NEW YORK. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings nur mit einem Minus von 393 000 gerechnet. Im Mai fiel die Bilanz besser aus als zunächst ermittelt. Die Zahl der abgebauten Stellen wurde auf 485 000 revidiert, nachdem zunächst von einem Minus von 532 000 die Rede war.

Das US-Arbeitsministerium wird den offiziellen Arbeitsmarktbericht für Juni an diesem Donnerstag veröffentlichen. Die ADP-Daten gelten als Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht.

Die Zahl der Hypothekenanträge in den USA ist einer Umfrage zufolge auf ein Sieben-Monats-Tief gefallen. Der entsprechende Index für die Woche bis zum 26. Juni sei saisonbereinigt um 18,9 Prozent auf 444,8 Punkte gesunken, wie der Verband der Hypothekenbanken am Mittwoch mitteilte. Dies ist der tiefste Stand seit November 2008. Die Daten zeigen, dass der US-Immobilienmarkt als einer der Auslöser der Finanzkrise wohl noch nicht aus dem Gröbsten heraus ist. Zuletzt hatte es erste Zeichen für eine Stabilisierung gegeben.

Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe ist im Mai weiter leicht gestiegen. Der „Pending Home Sales Index“ (PHSI) sei von revidiert 90,6 (zuvor 90,3) Punkten im Vormonat um 0,1 Prozent auf 90,7 Punkte geklettert, teilte die Maklervereinigung Nationals Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten mit einer unveränderten Zahl der Hausverkäufe gerechnet.

Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe gelten als ein wichtiger Frühindikator für den US-Immobilienmarkt, da sie auf die künftigen Hausverkäufe schließen lassen. Die Hausverkäufe bilden wiederum recht gut die Nachfragesituation auf dem Immobilienmarkt ab.

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