Umsätze des Einzelhandels gelten als wichtiger Indikator
Lahmende Autokonjunktur setzt US-Einzelhandel zu

Eine erlahmte Autokonjunktur in den USA hat dem US-Einzelhandel im August zugesetzt und für einen stärker als erwarteten Umsatzrückgang gesorgt.

HB WASHINGTON. Wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte, sank der Umsatz der Branche um 0,3 Prozent auf saisonbereinigt 335,24 Milliarden Dollar. Dabei wirkte sich vor allem ein Umsatzminus von 1,9 Prozent in der Autobranche aus. Ohne Autoverkäufe stiegen die Erlöse des Einzelhandels von Juli auf August wie von Volkswirten im Schnitt erwartet um 0,2 Prozent. Für die Gesamtumsätze hatten von Reuters befragte Volkswirte im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet.

Volkswirte richteten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Umsätze ohne Autos, die ihrer Einschätzung nach weiterhin kräftige Ausgaben von Verbrauchern signalisierten. „Es gab Sorgen, die Einzelhandelsumsätze könnten sehr schwach ausgefallen sein. Aber dem war nicht so“, sagte Volkswirt Kevin Logan von Dresdner Kleinwort Wasserstein.“Man kann zwar nicht von starken Zahlen sprechen, aber sie wischen zumindest einen Teil des Pessimismus gegenüber der Konjunktur weg, der die Rentenmärkte belastet haben könnte.“

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