Umsatz und Beschäftigte
Aufschwung stoppt Stellenabbau in der Industrie

Der Arbeitsplatzabbau im Verarbeitenden Gewerbe kommt allmählich zum Stillstand. Im September ging die Zahl der Beschäftigten in den größeren Betrieben des Bergbaus und der Industrie nur noch um 0,2 Prozent zum Vorjahr zurück. Allerdings profitiert eine andere Branche viel stärker von der konjunkturellen Erholung.

HB WIESBADEN. Für das Verarbeitenden Gewerbe ist es der geringste Verlust an Stellen seit fünf Jahren. Insgesamt waren damit 5,9 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt, wie das as Statistische Bundesamt mitteilte. Der Abbau von Arbeitsplätzen im Verarbeitenden Gewerbe schwächt sich bereits seit Ende 2005 ab.

Der Gesamtumsatz der Betriebe stieg im September dem Amt zufolge um 2,6 Prozent zum Vorjahresmonat auf 141,0 Milliarden Euro. Der darin enthaltene Auslandsumsatz legte kräftig um 5,6 Prozent auf 59,4 Milliarden Euro zu; der Inlandsumsatz stieg nur um 0,5 Prozent auf 81,6 Milliarden Euro. Besonders positiv schnitten die Bereiche Metallverarbeitung, Holz- und Ledergewerbe ab. Unter dem Durchschnitt lagen die Erlöse im Ernährungsgewerbe sowie im Verlags- und Druckgewerbe.

In den ersten drei Quartalen dieses Jahres ging die Zahl der Beschäftigten insgesamt um 0,8 Prozent zurück, wie die Statistiker herausfanden. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent auf rund 1,17 Billionen Euro.

Von der konjunkturellen Erholung profitieren die Dienstleister am stärksten, die im dritten Quartal 1,4 Prozent mehr Mitarbeiter als ein Jahr zuvor beschäftigten. Der seit mehr als zehn Jahren anhaltende Stellenabbau im Baugewerbe kam laut Statistik im dritten Quartal fast zum Stillstand.

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