Umsatzanstieg im Januar
Beschäftigungsrückgang in Industrie hält an

Mit weniger Beschäftigten hat die deutsche Industrie ihre Umsätze im Januar weiter gesteigert. Der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe lag mit 108,4 Mrd. € um 5,4 % über dem Niveau des Vorjahres, die Zahl der Beschäftigten ging dagegen um 1,3 % auf gut 5,9 Mill. zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

HB WIESBADEN. Die erfassten Betriebe des verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus mit 20 und mehr Mitarbeitern machten dabei vor allem im Ausland bessere Geschäfte: Der Auslandsumsatz legte um 9,5 % auf 43,6 Mrd. € zu. Im Inland nahmen die Firmen mit 64,8 Mrd. € 2,8 % mehr ein als vor einem Jahr.

Kräftige Umsatzzuwächse verzeichnete die Recycling-Branche, die gut 24 % mehr einnahm. Auch der Umsatz in der Metallerzeugung und -bearbeitung legte um mehr als zwanzig Prozent zu. Ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichneten auch der Maschinenbau und die Hersteller chemischer Produkte. Während auch die Umsätze in der Herstellung von Metallerzeugnissen und Kraftwagen überdurchschnittlich stiegen, blieben die Zuwächse unter anderem bei Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und Elektrotechnik unterdurchschnittlich. Deutliche Umsatzeinbußen mussten das Textilgewerbe, die Tabakverarbeitung, die Kokereien und die Mineralölverarbeitung hinnehmen.

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