Umsatzrückgänge bei Restaurants und Kaufhäuser
US-Einzelhandelsumsätze schwächer als erwartet

Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im März im Vergleich zum Vormonat nur gering gestiegen. Die Händler haben wegen deutlich gesunkener Umsätze der Waren- und Bekleidungshäuser weniger erlöst als erwartet.

HB WASHINGTON. Der US-Einzelhandelsumsatz stieg nach Angaben des Handelsministeriums vom Mittwoch um 0,3 % nach 0,5 % im Vormonat. Analysten hatten angesichts höherer Benzin-Preise im Schnitt ein Wachstum von 0,7 % erwartet. Zudem rechneten sie damit, dass viele Verbraucher sich rechtzeitig zum Frühlingsbeginn neu einkleiden würden.

Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Umsätze der Automobilbranche kletterten die Erlöse der Einzelhändler sogar nur um 0,1 % - so wenig wie seit April 2004 nicht mehr. Experten hatten hier mit einem Anstieg von 0,5 % gerechnet. Die Zahl für den Umsatzanstieg ohne Einrechnung des Autoverkaufs im Vormonat revidierte das Ministerium um 0,2 %punkte nach oben auf 0,6 %.

Die Umsätze des US-Einzelhandels gelten als wichtiger Indikator für die US-Wirtschaft. Sie machen rund ein Drittel der gesamten Verbraucherausgaben aus, die wiederum rund zwei Drittel des Wirtschaftswachstums repräsentieren.

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