UN-Bericht Wachsende Kluft zwischen Arm und Reich

Die armen Länder der Welt haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht aufholen können. Einige Empfehlungen für sie veröffentlicht eine UN-Kommission bereits vor einer geplanten Konferenz.
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New YorkDie Schere zwischen den ärmsten Ländern der Erde und anderen Staaten ist einem UN-Bericht zufolge in den vergangenen Jahrzehnten größer geworden. Habe das Pro-Kopf-Einkommen der armen Staaten vor 40 Jahren bei 18 Prozent des Weltdurchschnitts gelegen, sei die Zahl bis 2008 auf 15 Prozent gesunken, hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Studie für die Vereinten Nationen.

Die UN stuft 48 Länder als am niedrigsten entwickelt ein. Zwei Drittel von ihnen befinden sich in Afrika. Grund für die Lage seien schlechte Bildung, Gesundheit, Ernährung und Infrastruktur sowie die Abhängigkeit von der Landwirtschaft und eine gering entwickelte Exportwirtschaft.

Die Kommission, in der etwa der frühere Weltbank-Chef James Wolfensohn sitzt, empfahl den Staaten unter anderem, für ihre Rohstoffe höhere Preise zu verlangen und die Korruption zu bekämpfen. Entwicklungshilfe sei aber auch wichtig.

Über die Empfehlungen soll im Mai auf einer Konferenz in Istanbul diskutiert werden.

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  • rtr
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