Unterstützung aus Brüssel
Weltbank fordert Osteuropa-Hilfen von EU

Der Chef der Weltbank, Robert Zoellick, hat von der Europäischen Union für die Volkswirtschaften in Osteuropa verstärkte Hilfen gefordert. Es wäre eine Tragödie, wenn es in der Krise wieder zu einer Spaltung innerhalb Europas käme, sagte Zoellick.

HB LONDON. Die Weltbank habe versucht, gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und anderen Institutionen, den betroffenen Staaten zu helfen, sagte Zoellick am Donnerstag in einem Interview mit der britischen Zeitung „Financial Times“. Allerdings sei mehr Unterstützung aus Brüssel notwendig. „Die Regierungen müssen ihre Unterstützung geben. Die Vereinigung Europas ist 20 Jahre her – was wäre es für eine Tragödie, wenn es nun wieder zu einer Spaltung kommt“, sagte Zoellick.

Die Aussagen des Weltbank-Chefs folgten der Aufforderung Österreichs nach grenzübergreifendem Handeln. Die EU-Kommission bevorzugt allerdings länderspezifische Lösungen. Währenddessen bekräftigten der „FT“ gegenüber einige Regierungschefs osteuropäischer Länder ihre Forderungen nach übergreifenden Maßnahmen. „Es wäre gut, wenn es verstärkt koordinierte Ansätze gäbe“, sagte Andrius Kubilius, Ministerpräsident von Litauen. Ungarns Regierungschef Ferenc Gyurcsany unterstützt den Vorschlag Österreichs für ein übergreifendes Bankenhilfspaket.

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