US-Anleihekäufe: Fed-Experten befürchten Inflation

US-Anleihekäufe
Fed-Experten befürchten Inflation

Bis zu einer Verbesserung am Arbeitsmarkt will die US-Notenbank Federal Reserve an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten. Doch innerhalb der Fed mehren sich die Bedenken - etwa über weitere Aufkäufe von Staatsanleihen.
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WashingtonInnerhalb der US-Notenbank Federal Reserve wächst die Sorge über die extrem lockere Geldpolitik. Bei der Sitzung des Offenmarktausschusses Ende Januar taten mehrere Teilnehmer Bedenken über weitere Aufkäufe von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren durch die Fed kund, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Mitschriften hervorging.

Die Anleihekäufe könnten zu "Komplikationen" führen, wenn die Notenbank ihre geldpolitische Unterstützung irgendwann zurückfahren werde, hieß es. Außerdem warnten einige Teilnehmer den Angaben zufolge vor einer Inflationsgefahr.

Die Mehrheit im für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschuss halte die Anleihekäufe aber weiter für ein "effizientes" Mittel, um der schwachen Konjunktur auf die Sprünge zu helfen, hieß es. Mit der Politik des günstigen Geldes versucht die Fed seit Ende 2008, gegen die Folgen der Wirtschaftskrise anzukämpfen.

Der Leitzins verharrt auf dem außerordentlich niedrigen Niveau zwischen null und 0,25 Prozent. Mit den Anleihekäufen sollen die Zinssätze zusätzlich gedrückt und Kredite billiger gemacht werden.

Im Dezember hatte die Fed ein neues Programm zum Aufkauf langfristiger Staatsanleihen aufgelegt: Von diesem Januar an kauft die Notenbank jeden Monat für 45 Milliarden Dollar zusätzlich Staatsanleihen auf, hinzu kommen Immobilienpapiere im Umfang von 40 Milliarden Dollar. Damit steigen die monatlichen Anleihekäufe auf insgesamt 85 Milliarden Dollar pro Monat.

Die Notenbank hatte erklärt, die geldpolitischen Instrumente bis zu einer spürbaren Verbesserung der Aussicht am Arbeitsmarkt einzusetzen. Mehrere Teilnehmer der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses erklärten dagegen, dass die Fed die Anleihekäufe wegen der damit verbundenen Risiken womöglich schon vorher einstellen könnte.

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  • Jeden Tag dieselbe Leier. Schlimmer als das Geheule von Xavier Naidoo. Solche Leute, die sich nur im Leidensmodus bewegen, würden unter normalen Umständen in die Psychiatrie eingewiesen und mit Drogen und Elektroschocks therapiert (ich verstehe diese Form der Behandlung immer besser). Und hier sind das die führenden Köpfe, Allweise, Experten.

  • Merke: Nach Q3 kommt Q4 und so weiter. Es funktioniert einfach nicht mehr anders. Das Schuldgeldsystem verlangt letztlich nach immer mehr Kredit. Meiner Meinung nach ist das System in den Endspielmodus eingetreten. Trotz der Beschwichtigungen von Regierungs- und Zentralbankseite ist die Krise nicht beendet. Ja, sie hat noch nicht einmal richtig angefangen. All die Zentralbanker dieser Welt sind letztlich Gefangene des Systems, deren einziger verbleibender Auftrag es ist, dass System möglichst lange am Laufen zu halten. Letztlich wird aber aus jeder Kreditblase irgendwann die Luft abgelassen. Es ist keine Frage des ob, sondern nur mehr des wann. Da die Regierungen unfähig sind, das zu Grunde liegende Problem zu behandeln, bleibt jedem nur die individuelle Vorbereitung, um Teile seines Vermögens in die Zeit nach dem Systemwechsel zu retten. Dies ist schwierig, aber machbar. Nicht machbar ist es, wenn man auf Auskünfte der Notenbanken vertraut.
    http://www.tutr.eu

  • Wann kommt die Dollar Währungsreform?
    Schulden sind doch eh niemals rückzahlbar durh die USA!
    Überbordende Schulden in fast allen Industrieländern, Währungskrieg hinter den Kulissen um Marktanteile.
    Wird also Zeit, bei um die 1550 Dollar für die Feinunze wieder die physischen Goldbestände aufzustocken.

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