US-Einkaufsmanagerindex gestiegen
Positive Konjunktursignale in den USA

Der Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager ist im März entgegen der Erwartungen von Volkswirten gestiegen. Zudem wurden heute erfreuliche Zahlen zum US-Arbeitsmarkt sowie den US-Erzeugerpreisen veröffentlicht.

HB NEW YORK. Der an den Finanzmärkten viel beachtete US-Einkaufsmanagerindex zog auf 62,5 Punkte von 61,4 Punkten im Februar an, wie das Institute of Supply Management (ISM) am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf 60,0 Punkte vorausgesagt. Ein Index-Wert von über 50 Punkten deutet auf eine Expansion im Verarbeitenden Gewerbe hin, Werte darunter zeigen ein Schrumpfen an. Der viel beachtete Beschäftigungsindex legte auf 57,0 (Februar 56,3) Punkte zu und zeigt damit einen beschleunigten Stellenzuwachs an. Bei den Neuaufträgen ergab sich mit 65,7 (Februar 66,4) ein verlangsamter Zuwachs.

Die US-Erzeugerpreise haben sich im Februar zudem dank eines nur mäßigen Anstiegs der Energiekosten überraschend gering erhöht. Die an Fabriken, Agrarbetriebe und Raffinerien gezahlten Preise hätten im Vergleich zum Vormonat um 0,1 % zugelegt, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit einem deutlicheren Anstieg von 0,4 % gerechnet.

In der Kernrate - also ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel - legten die Erzeugerpreise im Februar ebenfalls um 0,1 % zu. Für Energie musste nur 0,2 % mehr gezahlt werden, nachdem die Energiepreise im Januar noch um 4,7 % in die Höhe geschossen waren. Die Benzin verteuerte sich um 2,0 %, die Heizöl wurde dagegen um 7,7 % billiger.

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 27. März saisonbereinigt um 3 000 auf 342 000 gefallen. Volkswirte hatten im Durchschnitt ihrer Prognosen hingegen einen Anstieg um 1 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 12 000 auf 345 000 (vorläufig: plus 1 000 auf 339 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 340 250 (Vorwoche revidiert: 340 250; vorläufig: 341 500) an. In der Woche zum 20. März erhielten 3,062 Mill. Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 32 000.

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