Konjunktur
US-Firmen bauen wieder mehr Stellen ab

In der US-Wirtschaft sind einem Bericht zufolge im April 6,1 Prozent mehr Beschäftigte entlassen worden als im vorangegangenen Monat. Im März waren die Entlassungen auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten gesunken.

HB NEW YORK. Der am Dienstag vorgelegte Bericht der Personalberater-Firma Challenger, Gray & Christmas bekräftigt die Erwartungen der Finanzmärkte, dass die am Freitag anstehenden offiziellen Arbeitsmarktdaten für den April schlechter sein werden als im Vormonat.

Nach den Informationen von Challenger haben die Unternehmen in den USA im April den Abbau von 72 184 Stellen bekannt gegeben, nach 68 034 im März. Die Zahl der Entlassungen lag damit aber noch immer 51 Prozent unter denen vom April des Vorjahres.

Der gleitende Zwölf-Monatsdurchschnitt bei den Entlassungen, der saisonale Schwankungen relativiert, fiel um 6,5 Prozent auf 89 105 im April von 95.289 im März.

„Die Unternehmen warten mit Einstellungen bis zur letzten Minute und stellen nur ein, wenn es keine andere Alternative gibt“, sagte John Challenger, Chief Executive Officer (CEO) von Challenger, Gray & Christmas. „Die Einstellung von Personal ist teuer, und die Unternehmen warten, bis sie sicher sind, dass die Mitarbeiter auch wirklich benötigt werden“, fügte er hinzu.

Volkswirte an der Wall Street rechnen damit, dass im April 173 000 Leute eingestellt wurden, nach 308 000 im März. Ein Rückgang bei der Beschäftigung könnte einen negativen Einfluss auf das Verbrauchervertrauen und das Geschäftsklima haben.

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