US-Immobilienmarkt
Fed will Zwangsversteigerungswelle abmildern

Die US-Notenbank Fed will nach den Worten ihres Präsidenten alles tun, um die Welle von Zwangsversteigerungen in den USA abzumildern.

HB WASHINGTON. Zentralbankchef Ben Bernanke sagte am Freitag in Washington, viel zu viele Wohnungsbaukredite seien in der Vergangenheit unverantwortlich ausgegeben worden. Allerdings dürfe die aktuelle Krise nicht dazu führen, dass weniger kreditwürdige Schuldner in Zukunft überhaupt keine Darlehen mehr bekämen.

Die aktuelle Krise bei Banken und an den Finanzmärkten hatte im Sommer 2007 ihren Anfang genommen, nachdem quasi über Nacht Hypothekenkredite platzten, die an nicht solvente Schuldner gegeben worden waren. Dies hatte in der Folge zunächst zu einer Krise bei Hypothekenbanken und dann zu Liquiditätsengpässen bei weiteren Finanzinstituten geführt.

Jüngstes Beispiel ist die US-Investmentbank Bear Stearns, der die Fed und der Konkurrent JP MOrgan am Freitag beispringen mussten, nachdem sich deren Geldprobleme verschärft hatten. Bernanke ging bei seiner Rede nicht auf die Rettungsaktion unter Führung der Zentralbank ein. Auch zu aktuellen geldpolitischen Fragen nahm er keine Stellung.

Der Offenmarktausschuss der Fed entscheidet am Dienstag über den Leitzins für die USA. Wegen der Rezessionsgefahr erwarten Experten eine weitere deutliche Zinssenkung.

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