US-Konjunktur
Amerikaner kaufen weniger Eigenheime

Die Immobilienkrise hat die Häuserkäufer in den USA im Januar zu Zurückhaltung getrieben. Die Zahl der verkauften Eigenheime gab um 12,6 Prozent nach, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.
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WashingtonVor allem im Westen der USA entschieden sich deutlich weniger Menschen zum Kauf eines neuen Eigenheims, nachdem in Kalifornien eine Steuererleichterung für Häuserkäufer ausgelaufen war: Hier brach der Verkauf von Immobilien um mehr als ein Drittel ein - allerdings war er im Dezember auch um fast zwei Drittel in die Höhe geschnellt. Im Jahresvergleich gingen die Verkäufe sogar um 18,6 Prozent zurück. Der Schätzung zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet 284.000 Neubauten verkauft. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit 310.000 Häusern gerechnet.

Das Ministerium revidierte zugleich seine Schätzung für Dezember um 5000 auf 325.000. Eine Vielzahl von Zwangsversteigerungen drückt auf den US-Immobilienmarkt. Viele Immobilienfirmen halten sich daher mit neuen Bauprojekten zurück, bis der Überhang abgebaut ist. Experten gehen daher nicht davon aus, dass der Immobilienmarkt schnell wieder an Fahrt gewinnt. Im Schnitt kostete ein neues Eigenheim 230.600 Dollar - 1,9 Prozent weniger als im Dezember, aber 5,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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