US-Konjunktur
Fed erwartet Inflationsdämpfung

Die sich abzeichnende Konjunkturabschwächung in den USA sollte nach Einschätzung der US-Notenbank auch die Inflation im Zaum halten.

HB WASHINGTON. Diese Sicht stellte einen Schlüsselfaktor für die Entscheidung der US- Währungshüter dar, das Zinsniveau bei der Sitzung am 8. August unverändert zu lassen, wie aus dem Protokoll hervorgeht, das am Dienstag veröffentlicht wurde. Gleichwohl zeigten sich die US-Geldpolitiker besorgt über den Preisauftrieb, das Aufwärtsrisiko für die Inflation sei „signifikant“.

Weitere Zinserhöhungen könnten deshalb „sehr wohl nötig werden“, hieß es. Die jüngsten Inflationsdaten seien nicht ermutigend gewesen. Dennoch rechneten die meisten Mitglieder des Offenmarktausschusses in den nächsten Quartalen mit einem allmählichen Abklingen der Kerninflation. Die US-Aktienmärkte reagierten mit Kursaufschlägen auf das Protokoll. Die Kurse an Wall Street grenzten nach der Veröffentlichung ihre Verluste ein, der Dollar gab gegenüber dem Euro leicht nach.

Die US-Notenbank hatte am 8. August ihren Zinserhöhungszyklus nach etwas mehr als zwei Jahren unterbrochen. Der Zielsatz für Tagesgeld verharrte bei 5, 25%. Allerdings hielten die US-Währungshüter sich die Tür für weitere Zinsschritte offen: Das Ausmaß und der Zeitpunkt für weitere Zinserhöhungen hingen von den eingehenden Daten zu Inflation und Wachstum ab, hatte es in der Begleiterklärung zum Zinsbeschluss geheißen.

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