US-Konjunktur
Industrie verliert an Fahrt, Zahl der Jobs steigt

Die US-Industrie hat im November wie erwartet leicht an Fahrt verloren. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager fiel auf 56,6 von 56,9 Punkten im Vormonat. Die US-Privatwirtschaft hat hingegen überraschend viele Stellen geschaffen.
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HB NEW YORK. Das teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch mit. Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 56,5 Punkte gerechnet. Ab Werten von 50 Punkten wird Wachstum signalisiert. Die Firmen steigerten ihre Produktion nicht mehr so stark wie im Vormonat, zumal auch das Auftragswachstum nachließ. Die Orderbücher leerten sich bereits den dritten Monat in Folge. Dennoch stockten die Unternehmen ihre Belegschaften annähernd so kräftig auf wie im Vormonat.

Die US-Privatwirtschaft hat im November überraschend viele neue Stellen geschaffen. Einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge stieg die Zahl der Jobs in der Privatwirtschaft um 93 000. Von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Plus von 69 000 gerechnet. Zugleich revidierten die Experten die Zahl für Oktober kräftig nach oben: Es wurden 82 000 neue Arbeitsplätze eingerichtet, nachdem zunächst von einem Plus von 43 000 die Rede war.

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