US-Konjunkturdaten
Philadelphia-Fed-Index sorgt für Schreckreaktion

Der Philadelphia-Fed-Index hat seinen Abwärtstrend im Februar fortgesetzt. Die Märkte reagierten prompt.

HB WASHINGTON. Der von der Federal Reserve Bank of Philadelphia berechnete Diffusionsindex für die allgemeine Wirtschaftstätigkeit in der Region ist im Februar entgegen der Erwartungen weiter gefallen. Wie die Federal Reserve Bank of Philadelphia mitteilte, sank der Index auf minus 24,0 Zähler.

Volkswirte hatten hingegen einen Indexstand von minus 12,0 erwartet, nachdem der Index im Januar auf minus 20,9 (Dezember 2007: minus 1,6) eingebrochen war und dabei erhebliche Marktturbulenzen ausgelöst hatte. Negative Werte deuten auf eine Kontraktion der Geschäftstätigkeit hin, positive Zahlen auf eine Expansion.

Den weiteren Angaben zufolge verringerte sich der Index für die bezahlten Preise im Februar auf plus 46,6 nach plus 49,8 im Vormonat. Der Index für die erzielten Preise wurde mit plus 24,3 (Vormonat: plus 32,0) ausgewiesen, jener für die Auftragseingänge mit minus 10,9 (minus 15,2). Die Indexkomponente der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit stieg auf minus 3,9 (minus 16,1).

Der schwächere Index sorgte für Abgaben im Dax-Futures. „Allerdings vollziehen wir damit nur die schwächere US-Reaktion nach“, sagt ein Händler. Beim genauen Blick in die Daten zeige sich zum Beispiel, dass die Auftragseingänge gestiegen seien. Mit minus 24 sei der Index für Februar aber deutlich schwächer als die Prognose von minus 12 ausgefallen. Die US-Frühindikatoren fielen hingegen genau im erwarteten Rahmen aus.

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