US-Notenbank
Bernanke will über Krise reden

Die US-Notenbank hat den Banken wieder Milliarden zur Verfügung gestellt. Fed-Chef Ben Bernanke will sich nun noch im September vor einem Ausschuss des US-Kongresses zur aktuellen Lage auf den Finanzmärkten äußern.

HB NEW YORK. Die Fed pumpte am Donnerstag 21 Milliarden Dollar ins US-Bankensystem. Die Währungshüter verliehen fünf Milliarden Dollar für einen Tag, elf Milliarden für eine Woche und weitere fünf Milliarden für zwei Wochen.

Die Fed, die Europäische Zentralbank und auch andere Notenbanken haben den Instituten angesichts der Hypothekenkrise in den vergangenen Wochen immer wieder Milliardensummen zur Verfügung gestellt, da sich die Geldinstitute untereinander kaum Geld leihen wollten. Die Volumina haben jedoch im Vergleich zum bisherigen Höhepunkt der Krise im August bereits deutlich abgenommen.

Fed-Chef Bernanke kündigte zudem an, sich am 20. September vor einem Ausschuss des US-Kongresses zur aktuellen Lage auf den Finanzmärkten zu äußern. Ein Sprecher des Ausschusses für Finanzdienstleistungen sagte am Donnerstag, bei der Anhörung gehe es um die Hypothekenkrise. Der genaue Zeitpunkt der Anhörung ist bislang noch nicht bekannt.

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