US-Notenbank-Chef Bernanke Athener Zahlungsausfall würde USA hart treffen

US-Notenbankchef Ben Bernanke fürchtet, ein Zahlungsausfall könnte die Kapitalmärkte in Turbulenzen stürzen und deutlichen Einfluss auf die US-Wirtschaft haben.
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Griechische Bürger protestieren auf dem Athener Syntagma-Platz gegen die Sparpläne ihrer Regierung. Quelle: dpa

Griechische Bürger protestieren auf dem Athener Syntagma-Platz gegen die Sparpläne ihrer Regierung.

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New YorkIn den USA machen sich Sorgen über die Auswirkungen eines Zahlungsausfall Griechenlands auch die dortige Wirtschaft breit. Ein solches Ereignis würde die Aktien- und Kreditmärkte in Turbulenzen stürzen, sagte US-Notenbankchef Ben Bernanke am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. "In dieser Hinsicht wäre der Einfluss auf die USA ziemlich signifikant", fügte er hinzu.

In Athen stehen der Regierung derzeit schwere Tage bevor. Sie muss in der nächsten Woche ein Sparpaket durch das Parlament bringen. Gelingt dies nicht, sind weitere Hilfszahlungen für das Land durch die EU und den IWF in Gefahr. Das könnte einen Zahlungsausfall des Landes nach sich ziehen.

Bernanke sieht auf den US-Finanzsektor durch indirekte Effekte bedroht. Weder die Banken noch die Fonds des Landes hätten gefährlich hohes Engagement in Griechenland oder den übrigen nur Peripherieländern Europas. Allerdings hätten beide Engagements bei Banken aus Kerneuropa, namentlich nannte er Deutschland und Frankreich. "In dem Maße wie die von Problemen Griechenlands betroffen sind, bestehen hier auch Sorgen", sagte er. "Die Europäer verstehen, wie unglaublich wichtig es ist, die Situation zu lösen."

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1 Kommentar zu "US-Notenbank-Chef Bernanke: Athener Zahlungsausfall würde USA hart treffen"

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  • Keine Sorge Mr. Bernanke, wir in der EU sind da ganz konkret an der Arbeit zur Lösung. Aber haben Sie, lieber Mr. Bernanke, auch schon die Überschuldung der Bundesstaaten in den USA aktiv aufgegriffen? Man hört darüber eigenlich nur, dass Sie Geld verteilen. Sparen Sie auch?

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