US-Notenbank
Fed hält an ihrem geldpolitischen Kurs vorerst fest

Die US-Notenbank wird nach Einschätzung eines Zentralbankrats-Mitglieds trotz einer sich abzeichnenden Stabilisierung an ihrem expansiven geldpolitischen Kurs vorerst festhalten. Die wirtschaftlichen Bedingungen bezeichnete er als derzeit "bestenfalls durchwachsen".

HB NASHVILLE. "Die Fed hat eine Reihe von Instrumenten vorbereitet, um die Politik zur Bekämpfung der Rezession zu verlassen. Es wird allerdings eine Zeit lang dauern, bevor es angemessen ist, diese geldpolitischen Werkzeuge auch zu nutzen", sagte der Fed-Chef von Atlanta, Dennis Lockhart, am Montagabend bei einer Rede vor dem Rotary Club von Nashville. Der Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes stehe somit nicht unmittelbar bevor.

"Die wirtschaftlichen Bedingungen sind derzeit bestenfalls durchwachsen, die Konjunktur scheint sich in einem Stabilisierungsmodus zu befinden", fügte er hinzu. In diesem Umfeld seien die Gefahren einer Inflation und Deflation in etwa ausgeglichen. Er widersprach damit Kritikern, die einen massiven Preisauftrieb infolge der Geld-Überflutung durch die Fed befürchten.

Die Fed hatte ihren Leitzins im Zuge der Finanzkrise aggressiv auf 0 bis 0,25 Prozent gesenkt. Mit dem Ankauf von Wertpapieren in Milliardenhöhe pumpt die US-Notenbank ähnlich wie andere Währungshüter in aller Welt zusätzlich Geld in die Wirtschaft, um eine Kreditklemme wegen der Krise zu verhindern.

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