US-Notenbank
Fed will Inflationserwartungen eindämmen

Die US-Notenbank (Fed) macht sich nach dem Protokoll ihrer jüngsten Zinssitzung Sorgen um Inflationsrisiken.

HB WASHINGTON. Sie überlegt aber zugleich, wie sie die Basis für eine Beendigung des Zinserhöhungs-Zyklus legen soll. Analysten werteten das Dokument als Signal für ein baldiges Ende der Zinserhöhungsphase. Die Wall Street reagierte mit Kursgewinnen, der Dollar verlor zum Euro.

Der für die Geldpolitik verantwortliche Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) hatte am 1. November ihren Leitzins zum zwölften Mal in Folge um 25 Basispunkte auf nunmehr vier Prozent angehoben und eine weiterhin maßvolle Straffung ihrer Geldpolitik signalisiert.

„Alle Mitglieder des Gremiums hielten es für wichtig, die lockere Geldpolitik weiter allmählich zu beenden, um Aufwärtsrisiken der Inflation unter Kontrolle zu halten und die Inflationserwartungen einzudämmen“, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Sitzungsprotokoll. Übereinstimmend hätten die FOMC-Mitglieder jedoch festgestellt, dass bei der Festlegung der künftigen Notenbankpolitik zunehmend sensibel auf neue Konjunkturdaten reagiert werden müsse. Es sei zwar nicht ausdrücklich ein Zeitplan für die Beendigung des im Juni 2004 gestarteten Zyklus von Zinsanhebungen festgelegt worden, doch hätten einige Mitglieder des Entscheidungsgremiums vor Risiken eines Überziehens des Straffungsprozesses gewarnt.

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