US-Notenbank: Yellen dämmt die Geldflut weiter ein

US-Notenbank
Yellen dämmt die Geldflut weiter ein

Jetzt sind es „nur“ noch 55 Milliarden Dollar pro Monat: Die US-Zentralbank fährt ihre monatlichen Anleihekäufe um weitere zehn Milliarden Dollar zurück – und verändert die Leitlinie für eine künftige Zinserhöhung.
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WashingtonDie US-Notenbank wird voraussichtlich nächstes Jahr ihre Politik des extrem billigen Geldes beenden. Die Federal Reserve (Fed) kündigte am Mittwoch an, ihre monatlichen Geldspritzen zur Stärkung der Wirtschaft um weitere zehn auf 55 Milliarden Dollar zu verringern. Die große Mehrheit der Notenbanker rechnet zudem 2015 mit ersten Zinserhöhungen. Diese dürften auch kräftiger ausfallen als zuletzt noch gedacht. An den Aktienmärkten sorgte dies für Kursverluste. Der Dollar stieg dagegen deutlich zum Euro.

Den Leitzins beließ die Fed auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent. Auf diesem Rekordtief liegt er seit Ende 2008, als sich weltweit die schwere Finanzkrise ausbreitete. Zugleich gab sie den Märkten eine neue Orientierungshilfe, wie lange dies noch so bleiben soll. Sie werde erst an eine Erhöhung denken, wenn sich die Inflationsrate in Richtung ihres Zielwertes bewege und es Fortschritte Richtung Vollbeschäftigung gebe.

Allerdings änderte die Fed eine wichtige Leitlinie für eine künftige Zinserhöhung. In ihrer Erklärung verzichtete sie erstmals seit langem auf die Nennung einer konkreten Arbeitslosenquote, die bisher als Voraussetzung für die Anhebung gedient hatte. Die Zentralbank hatte stets versprochen, den extremen Niedrigzins erst zu erhöhen, wenn die Arbeitslosigkeit unter 6,5 Prozent falle. Die Zahl ist nun gestrichen.

Die Quote lag im Februar bei 6,7 Prozent. Die Fed-Notenbanker rechnen mehrheitlich damit, dass die Zinsen nächstes Jahr steigen werden – und wohl auch stärker als bisher gedacht.

Die neue Notenbankchefin Janet Yellen bekräftigt stets, dass man nicht nur auf die Arbeitslosigkeit schauen dürfe, sondern auch auf andere ökonomischen Daten. Yellen betonte bei ihrer ersten Pressekonferenz seit dem Amtsantritt im Februar mehrfach, dass sich die Politik der Bank durch die Anpassung nicht ändere. Die Zinsen würden frühestens angehoben, wenn die Arbeitslosigkeit ausreichend gesunken sei und die Inflation den Zielwert von zwei Prozent überschritten habe. „Es hängt von den Bedingungen ab“, sagte sie.

Zu einem weiteren ökonomischen Faktor mit geopolitischem Zündstoff könnte sich laut Yellen auch der Krim-Konflikt entwickeln. „Wir haben ein Auge darauf“, betonte sie auf der Pressekonferenz als Präsidentin der Federal Reserve. Der für die Zinsen zuständige Offenmarktausschuss habe das Thema erörtert. Zwar habe der Konflikt derzeit keine bedeutenden Folgen für die US-Konjunktur und es seien auch keine größeren Rückwirkungen auf die globale Finanzwirtschaft absehbar. Doch ganz offensichtlich gebe es geopolitische Gefahren: „Für den Fall einer Eskalation haben wir das auf dem Radarschirm.“

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  • Wir sollte und bei der EZB bedanken, dass die Aktien- und Immobilienblase noch nicht größer geworden ist ;-)

  • Das Ziel der EU ist es, den EURO um jeden Preis zu erhalten. Länder mit den früheren Währungen, die periodisch abwerteten, können das nur dadurch verkraften, dass eine landesinnere Abwertung erfolgt. Die Kaufkraft schwindet, da die Löhne gekürzt werden, Opfer verlangt werden usw. Unterdessen will SUPER MARIO mit seiner horrenden Geldpolitik den EURO um jeden Preis stark halten, damit vor allem die Deutschen bei den Europawahlen nicht desertieren. Eins ist todsicher: Der EURO ist für die Peripherieländer überbewertet.

  • Worüber sich, für Außenstehende jedenfalls, kaum je jemand irgendeinen Gedanken gemacht zu haben scheint: wohin eigentlich mit dem ganzen in der Vergangenheit angehäuften
    Geldtsunami der die Welt, in Kiew gar?, zu beglücken hat.

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