US-Notenbankmitglied
Fed dämpft Hoffnung auf weitere US-Zinssenkung

US-Notenbankmitglied William Poole hat Markterwartungen auf weitere Zinssenkungen gedämpft. Die Wirtschaft müsste sich stärker als bislang abkühlen, bevor die Fed ihre geldpolitische Haltung ändere

HB NEW YORK. Dies sagte US-Notenbankmitglied William Poole in New York. Die Daten für das vierte Quartal müssten schon unerwartet schwach ausfallen, um die neutrale Haltung der Fed zu verändern.

Nach Ansicht der US-Notenbank (Fed) halten sich Inflations- und Konjunkturrisiken derzeit die Waage. „Veränderungen der geldpolitischen Haltung hängen von der Datenlage ab“, sagte Poole, der in dem für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschuss der Fed stimmberechtigt ist. Der Dollar zog nach den Bemerkungen Pooles zum Yen an.

Die Fed hatte Ende Oktober den Schlüsselzins um 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent abgesenkt, um die weltgrößte Volkswirtschaft gegen einen drohenden Abschwung im Zuge der Finanzkrise wetterfest zu machen.

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