US-Wirtschaft
Bernanke zeichnet düsteres Bild

US-Notenbankchef Ben Bernanke hat ein düsteres Bild von der Lage der amerikanischen Wirtschaft gezeichnet und den Kongress eindringlich zur Bewilligung des 700 Milliarden Dollar schweren Hilfspakets für die angeschlagene Finanzwirtschaft gefordert. Die Krise des Finanzsektors der vergangenen Wochen "könnte eine wesentliche Bremswirkung auf das Wachstum haben".

HB WASHINGTON. Die Risiken für das Wirtschaftswachstum blieben ein Grund zu "großer Sorge", sagte Bernanke vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses am Mittwoch in Washington. Wesentlich sei es nun, ob es gelinge, den Finanzsektor zu stabilisieren.

Die US-Wirtschaft ist nach Bernankes Worten mit "erheblichen Herausforderungen" konfrontiert: Arbeitsmarkt und Realeinkommen seien geschwächt, die Inflation steige und die Konsumausgaben seien gesunken. Insbesondere der Automarkt leide unter diesen Entwicklungen Positiv sei aber, dass der Ölpreis deutlich gesunken sei und der Dollar sich stabilisiert habe.

Entscheidend für die Krise der Wirtschaft und des Finanzsektors seien die Schwierigkeiten auf dem US-Häusermarkt. Die Kreditwirtschaft sei inzwischen wegen der angespannten Lage sehr viel vorsichtiger geworden, Kredite für Unternehmen und Privathaushalte zu geben. Dies wiederum bedrohe das wirtschaftliche Wachstum.

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