USA
US-Handelsbilanzdefizit im März ausgeweitet

Die USA kommen noch nicht aus der Wirtschaftskrise: Das Außenhandelsdefizit ist im März weiter gewachsen. Die Amerikaner haben mehr Waren eingeführt als sie exportierten.

HB WASHINGTON. Die Differenz zwischen Exporten und Importen stieg damit auf 27,58 Mrd. Dollar, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Fehlbetrag von 29,00 Mrd. Dollar gerechnet. Im Februar betrug das Defizit 26,1 Mrd. Dollar - das war der niedrigste Fehlbetrag seit November 1999.

Die Einfuhren schrumpften den achten Monat in Folge. Sie gingen allein von Februar auf März um 1,0 Prozent auf 151,2 Mrd. Dollar zurück - das ist der tiefste Wert seit September 2004. Die US-Exporteure verkauften Waren und Dienstleistungen im Wert von 123,6 Mrd. Dollar ins Ausland, das sind 2,4 Prozent weniger als im Vormonat.

Das US-Handelsbilanzdefizit wird an den Märkten mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Weil die USA mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung mit entsprechenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%