VDA hebt Prognose für Autoabsatz an
Autokonjunktur gewinnt an Fahrt

Der Verband der Automobilindustrie geht in Westeuropa von einem höheren Pkw-Absatz aus als bisher. Im April sei die Entwicklung mit einem Zuwachs von vier Prozent erfreulich gewesen, teilte der Verband mit.

HB FRANKFURT. Der Verband gehe nun von einem Absatz von 14,5 Millionen Fahrzeugen aus, statt bislang 14,3 Millionen Einheiten, sagte VDA-Chef Bernd Gottschalk am Mittwoch in Gravenbruch bei Frankfurt. 2003 lag der Pkw-Absatz in Westeuropa bei 14,2 Millionen Fahrzeugen. „Angesichts der erfreulichen Entwicklung in Europa mit einem Zuwachs von vier Prozent im April und drei Prozent im ersten Tertial erhöhen wir unsere bisherige Jahresprognose für Westeuropa,“ sagte der VDA-Präsident. Für Deutschland bleibe die Prognose aber unverändert. Der VDA rechnet nach wie vor damit, dass die Hersteller in diesem Jahr 3,35 Millionen Pkw verkaufen.

Gottschalk sagte ferner, dass der Auftragseingang aus dem Inland im bisherigen Jahresverlauf das Vorjahresniveau erreicht habe. Konkrete Zahlen nannte er allerdings nicht. Vor allem die gestiegenen Bestellungen zeigten, dass die Autokonjunktur langsam aber stetig an Fahrt gewinne. Der Auftragsbestand liegt nach VDA-Angaben derzeit bei 538 000 Einheiten. Noch im Dezember 2003 hatte er einen Tiefpunkt mit 375 000 Einheiten erreicht. Nach Angaben des VDA hat sich die positive Produktions- und Absatzentwicklung vom März auch im April fortgesetzt. Der Anstieg der Pkw-Neuzulassungen im vergangenen Monat von 3,4 Prozent bedeute, dass die Branche in den ersten vier Monaten des Jahres fast das Absatzvolumen des Vorjahreszeitraums erreicht habe, sagte Gottschalk. Es fehle nur noch ein Absatzvolumen von knapp 12 000 Fahrzeugen für den Gleichstand. „Das ist gerade mal das, was die deutsche Automobilindustrie im Inland an einem Vormittag produziert,“ zeigte sich Gottschalk zuversichtlich.

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