Verbesserung um 0,1 Prozent
Ifo-Exportklima steigt überraschend

Das Klima in der deutschen Exportwirtschaft hat sich überraschend aufgehellt. Einem Medienbericht zufolge profitieren die Exporteure vor allem von der besseren Stimmung bei wichtigen Handelspartnern.

HB BERLIN. Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich leicht verbessert. Der Ifo-Exportklima-Index stieg nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" im April überraschend um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. Als Grund nannte das Magazin, in dessen Auftrag das Wirtschaftsforschungsinstitut den Index erstellt, am Samstag eine bessere Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern in den Ländern wichtiger Handelspartnern. Besonders in den USA habe sich das Wirtschaftsklima nach dem Sturzflug der vergangenen Monate deutlich verbessert. Hingegen herrsche in Japan noch keine Aufbruchstimmung. Das wirke sich aber nicht so stark auf das deutsche Exportklima aus, weil Deutschland weniger Waren nach Japan liefere als in die USA und die EU-Länder. Fast die Hälfte der deutschen Ausfuhren geht in die EU.

Der positive Exporttrend werde durch eine leicht verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen bei den Preisen unterstützt, teilte das Institut weiter mit. Als Grund dafür führten die Ifo-Ökonomen die leichte Abwertung des Euro gegenüber den Währungen wichtiger Handelspartner an, berichtet die "Wirtschaftswoche". Im März waren die deutschen Ausfuhren zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder gestiegen. Für April liegen noch keine zahlen vor.

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