Verbraucher häufiger insolvent
Weniger Firmenpleiten im Juli

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden vom Mittwoch haben im Juli 3 409 Unternehmen Zahlungsunfähigkeit angemeldet, das waren 4,9 Prozent weniger als vor einem Jahr.

HB WIESBADEN. Dagegen nahmen die Insolvenzen der Verbraucher deutlich zu. Ihre Zahl stieg um 36,6 % auf 4245 Fälle. Die offenen Forderungen der Gläubiger beliefen sich im Juli auf 3,4 Mrd. € gegenüber 3,8 Mrd. € im Juli 2003.

Seit Jahresanfang sei die Pleitewelle bei den Unternehmen leicht abgeebbt, berichtete das Bundesamt. In den ersten sieben Monaten wurden 23 348 Firmeninsolvenzen gemeldet, das waren 0,8 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Dennoch könne keine Entwarnung gegeben werden. Für das Gesamtjahr seien zwischen 39 000 und 41 000 Unternehmensinsolvenzen und damit ein neuer Rekord zu erwarten, schätzt die Wirtschaftsauskunftei Creditreform.

Immer mehr Verbraucher geraten in die Schuldenfalle. Von Januar bis Juli meldeten 26 100 Privatleute Zahlungsunfähigkeit an, das entsprach einer Zunahme von 39 %. Experten erklären diese Steigerung auch damit, dass das Instrument der Verbraucherinsolvenz erst allmählich stärker zum Einsatz kommt.

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