Verbraucherausgaben bleiben hoch
Überraschend starker US-Einzelhandel

Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind unerwartet stark gestiegen. Mit diesen neuen Zahlen mehren sich die Hoffnungen auf merkliche Konjunkturimpulse durch ein gutes Weihnachtsgeschäft.

HB WASHINGTON. Zudem deuten ebenfalls am Donnerstag vorgelegte neue Daten zu Lagerbeständen und Auslieferungen der Industrie- und Handelsunternehmen auf eine steigende Produktion hin. Analysten werteten vor allem die Konsumdaten als positive Überraschung. Gestützt von Einzelhandelstiteln reagierten die US-Aktienmärkte mit Kursgewinnen. Auch der Dollar legte zum Euro geringfügig zu. Die Stimmung wurde jedoch etwas getrübt durch schwächer als erwartet ausgefallene wöchentliche Arbeitsmarktdaten, die keine deutliche Entspannung der Beschäftigungssituation erkennen lassen.

Nach Zahlen des US-Handelsministeriums steigerten die Einzelhandelsfirmen im November ihre Umsätze zum Vormonat um 0,9 Prozent auf 322,36 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem geringeren Anstieg von 0,7 Prozent gerechnet. Nach den eher enttäuschenden beiden Vormonaten sorgte vor allem der Autoabsatz mit einem Plus von 2,6 Prozent für einen kräftigen Schub. Ohne Autoverkäufe stiegen die Einzelhandelserlöse um 0,4 Prozent und entsprachen damit exakt der durchschnittlichen Expertenprognose. Nach den Zahlen des Ministeriums waren im beginnenden Weihnachtsgeschäft auch Elektronik-Erzeugnisse und Bekleidung lebhaft gefragt.

„Die Einzelhandelszahlen waren gut. Das zeigt, dass die Verbraucherausgaben hoch bleiben“, sagte Gary Thayer vom Investmenthaus A.G. Edwards & Sons. Auch die US-Regierung wertete die Daten als Indiz für eine anhaltend kräftige Konjunkturbelebung. „Der heutige Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen ist eine ermutigende Nachricht und ein weiterer Hinweis darauf, dass die wirtschaftliche Erholung nachhaltig ist“, sagte Finanzminister John Snow.

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