Verbraucherpreise August: Anstieg der Lebenshaltungskosten verlangsamt

Verbraucherpreise August
Anstieg der Lebenshaltungskosten verlangsamt

Nahrungsmittel und Energie sind im August wieder teurer geworden. Allerdings steigen die Lebenshaltungskosten nunmehr langsamer als noch in den Vormonaten. Erfreulich: Die Inflationsrate ist rückläufig. Experten sehen jedoch mittelfristig die Preise steigen – als Folge des Krisenjahrs 2009.
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HB BERLIN. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im August etwas langsamer gestiegen als zuletzt. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten lagen ein Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Noch im Juli betrug die Inflationsrate 1,2 Prozent. Die Teuerung lag damit weiter unter dem für die Geldpolitik wichtigen Schwellenwert von zwei Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) geht von stabilen Preisen aus, wenn die Inflationsrate in den 16 Euroländern knapp unter dieser Marke notiert.

In Deutschland herrscht nach Einschätzung vieler Experten derzeit wenig Preisdruck. Dies zeigt sich daran, dass die sogenannte Kerninflation - bereinigt um schwankungsanfällige Werte wie Energie und Nahrungsmittel - im August nur bei 0,7 Prozent lag. Energie selbst verteuerte sich um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, Lebensmittel kosteten 2,8 Prozent mehr. Grund dafür waren Preisanstiege bei frischem Obst, Gemüse und Fisch.

„Der zugrundeliegende Trend ist eindeutig: Die Teuerung ist schwach“, sagte Commerzbank-Analyst Ralph Solveen. Für die EZB ergebe sich auch europaweit kein Handlungsdruck, etwas gegen die Inflation zu tun. „Wir erwarten, dass sie die Zinsen 2011 noch nicht erhöht.“ Der Schlüsselzins in der Euro-Zone liegt derzeit auf dem Rekordtief von einem Prozent.

Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung (IfW) geht allerdings davon aus, dass die deutschen Unternehmen künftig etwas an der Preisschraube drehen. Die Firmen fingen allmählich damit an, den hohen Anstieg der Lohnstückkosten aus dem Krisenjahr 2009 auf die Verbraucher zu überwälzen. Dennoch bleibe das Preisniveau moderat: Für 2010 erwarten die Kieler Forscher einen Anstieg der Verbraucherpreise um 1,1 Prozent, für 2011 um 1,6 Prozent.

Von Juli bis August blieben die durchschnittlichen Verbraucherpreise unverändert. Während sich Tanken leicht um knapp ein Prozent verbilligte, verteuerte sich Kleidung mit Start der Herbst-Kollektionen im Schnitt um 2,2 Prozent.

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  • Wer soll das denn glauben? Allein der Dieselpreis hat sich in diesem Jahr um 10% erhöht. Vermutlich wird das nur durch niedrigere Telefongebühren wieder kompensiert.
    Offensichtlich essen die Statistiker auch keinen Fisch und verbrauchen keinen Strom. Dieser Artikel sieht nach verordnetem Jubel aus. Diese Lügen glaubt euch doch niemand mehr. Wacht endlich auf!

  • Dr.Goebbels hätte sich damals gefreut gehabt, wenn seine Propagandamaschinerie so funktioniert hätte. Lügen Lügen Lügen... Das ist es, was die heutigen Medien nur noch können. Nur nicht mal die Wahrheit sagen und schreiben.

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