Verbraucherpreise
Billiges Gemüse, teure Reisen

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juni wie erwartet leicht abgeschwächt. Teurer wurden Strom und Gas sowie frische Lebensmittel wie Obst. Die Preise für Gemüse sanken hingegen saisonbedingt teils deutlich.

HB BERLIN. Die Verbraucherpreise verteuerten sich im Schnitt um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den drei Vormonaten hatte die Teuerungsrate noch jeweils 1,9 Prozent betragen. Von Mai auf Juni stiegen die Lebenshaltungskosten um 0,1 Prozent. Damit bestätigten die Statistiker die Ergebnisse einer ersten Schätzung von Ende Juni.

Billiger als im Juni 2006 war Heizöl. Hier sanken die Preise um 7,9 Prozent. Bei Benzin und Diesel fiel der Preisauftrieb mit 0,8 Prozent unterdurchschnittlich aus. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 1,9 Prozent. „Teurer wurde bei Nahrungsmitteln in erster Linie Obst“, hieß es. Aber auch Milchprodukte kosteten mehr.

Günstiger wurden im Vergleich zum Vormonat vor allem saisonbedingte Waren und Dienstleistungen. Die Preise für Gemüse gaben um 4,6 Prozent nach. Bekleidung und Schuhe verbilligten sich um 0,8 Prozent. Teurer wurden dagegen Heizöl, Kraftstoffe, Strom und Pauschalreisen.

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