Verbraucherpreise im November gesunken
Deutsche müssen weniger tief in die Tasche greifen

Günstigere Lebensmittel, Heizöl und Pauschalreisen haben die Verbraucherpreise im November gedrückt. Binnen Monatsfrist sanken die Preise für die Lebenshaltung der privaten Haushalte um 0,2 Prozent, erklärte das Statistische Bundesamt nach endgültigen Berechnungen am Donnerstag in Wiesbaden.

HB BERLIN. Die Jahresteuerungsrate stieg gleichzeitig leicht auf 1,3 %, da die Preise im November vergangenen Jahres noch stärker gesunken waren.Damit bestätigten die Statistiker ihre vorläufigen Berechnungen von Ende November. Sie korrigierten jedoch die für Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) entscheidende europäisch harmonisierte Inflationsrate leicht nach oben.

Im Oktober hatten die Verbraucherpreise auf dem Niveau des Vormonats gelegen, während die Jahresrate 1,2 % betragen hatte. Wie schon seit Juni diesen Jahres beeinflussten die Preise für Mineralölerzeugnisse die Teuerungsrate kaum. Ohne Heizöl und Kraftstoffe wäre die Jahresinflation ebenfalls auf 1,3 % geklettert, obwohl sich sowohl die Preise für leichtes Heizöl im Vergleich zum November 2002 um gut vier Prozent und die Kraftstoffpreise um gut drei Prozent und damit überdurchschnittlich erhöhten. Von Oktober auf November sanken die Zapfsäulen-Preise dagegen etwas.

Ein ähnliches Muster ergab sich bei Lebensmitteln. Diese waren im November knapp zwei Prozent teurer als vor einem Jahr - Gemüse kostete sogar zehn Prozent mehr -, gleichzeitig jedoch etwas billiger als im Oktober. Besonders deutlich sanken die Preise für Hotel- und Restaurantbesuche, die im November knapp ein Prozent billiger waren als im Oktober.

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