Verbraucherstimmung und Einkausfmanagerindex
Licht und Schatten bei neuen US-Konjunkturdaten

Während das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes im August nach endgültigen Berechnungen der Universität Michigan auf unerwartet hohem Niveau geblieben ist, gab zugleich der viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager überraschend nach.

HB NEW YORK. Der Index für das Verbrauchervertrauen sank auf 82,0 von 84,7 Punkten im Vormonat, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 79,5 Punkte gerechnet.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Der Index der Erwartungen der Verbraucher fiel im August auf 68,0 von 72,5 Zählern im Vormonat, hieß es weiter. Der Index der gegenwärtigen Lage stieg dagegen leicht auf 103,8 von 103,5 Zählern.

Zugleich sank der Einkaufsmanagerindex auf 54,5 Zähler von 54,7 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 55,0 Punkte gerechnet. Ein Index-Wert von über 50 Punkten deutet auf eine Expansion im Verarbeitenden Gewerbe hin, Werte darunter zeigen ein Schrumpfen an.

Der Beschäftigungsindex stieg auf 54,0 Punkte von 50,7 Zählern im Juli. Der Teilindex für die Preise sank auf 73,0 Zähler von zuvor 78,5 Punkten. Bei den Neuaufträgen gab es einen Rückgang auf 54,2 von 56,1 Zählern.

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