Verdacht auf Kursmanipulation: Bundesbank geht gegen Weidmann-Gerüchte vor

Verdacht auf Kursmanipulation
Bundesbank geht gegen Weidmann-Gerüchte vor

Über Twitter verbreitete Gerüchte, Jens Weidmann trete zurück, hatten auf den Märkten für Unruhe gesorgt. Die Bundesbank spricht von „kompletten Blödsinn“ – und will gegen Kursmanipulationen vorgehen.
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Die Gerüchte, Bundesbankpräsident Jens Weidmann sei zurückgetreten, haben nun auch die Notenbank auf den Plan gerufen. Das über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete Gerücht sei "kompletter Blödsinn", sagte ein Sprecher der Bundesbank. Man können nicht ausschließen, dass ein Unbekannter die Märkte gezielt manipuliert habe.

Der Dax war am Vormittag binnen weniger Minuten um 1,5 Prozent abgesackt, auch der Euro verlor fast einen Prozentpunkt. Allerdings machten die Märkte dafür auch ganz andere Gerüchte verantwortlich, zum Beispiel solche, dass eine Gewinnwarnung der Deutschen Bank bevorstehe.

Die Gerüchte waren zunächst von dem anonymen Twitter-Account "@russian_market"ausgegangen, der sich mit einem Putin-Bild schmückt und internationale Finanzberichte weiter verteilt. Die ursprüngliche Twitter-Nachricht scheint inzwischen gelöscht zu sein, in dem Account finden sich inzwischen nur noch Reaktionen:

Ausgangspunkt und Verbreitung der Gerüchte lässt sich inzwischen nicht mehr nachverfolgen, da die Twitterer eigene Nachrichten jederzeit löschen können. Eine Analystin, die laut Spiegel Online an dem Spiel beteiligt gewesen sein soll, weist das auf jeden Fall zurück:

Die Bundesbank selbst äußerte sich über ihren Twitteraccount @Bundesbank bislang nicht.

Kommentare zu " Verdacht auf Kursmanipulation: Bundesbank geht gegen Weidmann-Gerüchte vor"

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  • Sarkastisch was Sie da schreiben!

    Wie Sie aber richtig schreiben, gäbe es doch einige, denen Herr Weidmann ein Dorn auf dem Weg ist.

    So schlecht die Aktion auch war, so viel Achtung ist Herrn Weidmann gewiss. Es wäre die Frage wie die Börse reagieren würde, wenn die von Ihnen genannten Personen nicht mehr auf der politischen Bühne erscheinen würden?

  • ■ Merkel und Schäuble jubilieren.
    ■ Die "Eurokraten" jubilieren
    ■ Barroso wird den Tag seines "Rücktrittes" EU-weit als gesetzlichen Feiertag einführen
    ■ Draghi und Asmussen jubeln
    ■ der ClubMed jubelt; jetzt ist der Weg in die Schuldenunion offen
    ■ Rot-Grün jubelt, jetzt steht Eurobonds nichts mehr im Wege
    ■ Hollande jubelt
    ■ Zypern jubelt; russisches Schwarzgeld ist dann sicher
    ■ die Spekulanden jubeln, ist es doch für sie "ein guter Tag"

    Für die "Geberländer" ist es ein "schwarzer Tag"!

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