Vertraulicher EU-Bericht
Konjunkturpakete könnten Welthandel bremsen

Hilfen für die US-Autobranche und verschiedene Maßnahmen aus Konjunkturprogrammen anderer Länder könnten einem vertraulichen Bericht der EU-Kommission zufolge den Welthandel behindern.

HB BRÜSSEL. Der größte Teil dessen, was in den Programmen enthalten sei, helfe Unternehmen im eigenen Land genauso wie Firmen im Ausland und der Importwirtschaft, heißt es in dem Bericht, der Reuters vorliegt. „Andere Elemente zielen aber darauf hinaus, allein nationale Industriesektoren zu stärken, und das könnte den weltweiten Handel stören.“

Dabei bezog sich die Kommission besonders auf solche direkten Subventionen, die gezielt an einzelne Unternehmen oder Branchen gerichtet sind, wie die Kredite für die US-Autohersteller Chrysler und General Motors. Neben den USA werden auch China und Russland wegen Teilen der Konjunkturprogramme kritisiert. Der Bericht sollte den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten am Freitag übergeben werden.

Im Zuge der schwersten Rezession seit den 1930er Jahren ist der Welthandel kräftig zurückgegangen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet einen Einbruch des Handels um mehr als zehn Prozent in diesem Jahr.

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