Volkswirt: "Weg bleibt steinig"
US-Frühindikatoren im Aufwind

Der Index der Frühindikatoren für die wirtschaftliche Aktivität in den USA ist im August erwartungsgemäß gestiegen.

HB WASHINGTON. Das Konjunkturbarometer, das Hinweise für die Entwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft in den kommenden Monaten gibt, habe im vergangenen Monat im Vergleich zum Vormonat um 0,4 % auf 113,3 Zähler zugelegt, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt auch einen Anstieg in dieser Höhe prognostiziert, nachdem der Index im Juli um revidiert 0,6 % gestiegen war.

Berechnet wird der Indikator aus verschiedenen Indikatoren, darunter Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Baugenehmigungen, Aktienkurse, Verbrauchervertrauen und Industrieaufträge.

Der Anstieg vom Vormonat wurde auf plus 0,6 (vorläufig: plus 0,4) Prozent revidiert. Wie der Conference Board am Donnerstag weiter berichtete, blieb der Index der gleichlaufenden Indikatoren, der die derzeitige Wirtschaftsentwicklung widerspiegeln soll, unverändert bei 115,4, nachdem im Juli ein revidierter Anstieg von 0,2 (vorläufig: 0,1) Prozent verzeichnet worden war. Der Index der nachlaufenden Indikatoren blieb ebenfalls unverändert und damit bei 98,1, nach einem Anstieg von 0,1 % im Juli.

Ken Goldstein, Volkswirt beim Conference Board, sagte, die Konjunktur laufe besser, aber der Weg bleibe weiter steinig. Die Stagnation des Index der gleichlaufenden Indikatoren nach drei aufeinander folgenden Aufwärtbewegungen will Goldstein nicht überbewertet wissen. Schließlich habe der Index der Frühindikatoren seinen Trend bestätigt, sodass auch die gleichlaufenden Indikatoren wieder anziehen sollten, sagt er.

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