Volkswirte hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet
Erzeugerpreise in den USA sind gestiegen

Die Erzeugerpreise in den USA sind im November gegenüber dem Vormonat um 0,5% gestiegen.

HB WASHINGTON. Von der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,2% gerechnet. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - verglichen mit dem Vormonat um 0,2%, was genau der Prognose von Ökonomen entsprach.

Für den Oktober wurde der vorläufig gemeldete Anstieg von 1,7% bestätigt, ebenso wie die Entwicklung in der Kernrate, bei der ein Plus von 0,3% verzeichnet wurde.

Auf Jahressicht stiegen die Erzeugerpreise im November um 5,0%, was den stärksten Anstieg seit nahezu 14 Jahren darstellt, wie das Ministerium berichtete. Für die Kernrate wurde ein Plus von 1,9% (Vormonat: 1,8%) gemeldet. Die Abschwächung der Teuerung führte das Arbeitsministerium vor allem auf die Benzinpreise zurück, die im November auf Monatssicht um 0,7% fielen, nachdem sie im Vormonat um 17,3% geklettert waren.

Der Preis für Heizöl sank um 2,3%, während sich Erdgas um 6,2% verteuerte, der kräftigste Anstieg seit 20 Monaten. Insgesamt legten die Energiepreise um 1,8% zu, nach einem Plus von 6,8% im Oktober. Auch die Nahrungsmittelpreise stiegen langsamer als im Vormonat, sie erhöhten sich um 0,4% nach einem Anstieg von 1,6% im Oktober.

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