Vor der Präsidentenwahl

Frankreich rutscht in die Rezession

Die Wirtschaft in Frankreich schrumpft. Wenige Monate vor der Präsidentenwahl ist das BIP um 0,2 Prozent zurück gegangen. Die Statistiker rechnen auch für 2012 mit schlechten Zahlen.
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Der Eiffelturm in Paris. Quelle: dpa

Der Eiffelturm in Paris.

(Foto: dpa)

ParisFrankreich rutscht wenige Monate vor der Präsidentenwahl in eine Rezession. Die französische Statistikbehörde Insee teilte am Donnerstagabend mit, dass die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal um 0,2 Prozent schrumpfen werde. In den ersten drei Monaten des kommenden Jahres werde das BIP um 0,1 Prozent zurückgehen.

Im dritten Quartal wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone noch um 0,4 Prozent. Analysten hatten für das vierte Quartal zuletzt ein Plus von 0,1 Prozent und für das erste Quartal 2012 ein Wachstum von 0,3 Prozent erwartet.

Die Wirtschaftsentwicklung wird sich nach der Prognose von Insee auch auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Nachdem in der zweiten Hälfte diesen Jahres 14.000 Arbeitsplätze gestrichen worden seien, würden in den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres weitere 61.000 Jobs verloren gehen, teilten die Statistiker mit.

In Frankreich findet am 22. April die Präsidentenwahl statt. Eine zweite Runde ist für den 6. Mai angesetzt. Die Wirtschafts- und Schuldenkrise in Europa ist schon jetzt das wichtigste Wahlkampfthema.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Vor der Präsidentenwahl: Frankreich rutscht in die Rezession"

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  • Sicher kein Grund zum Jubeln - aber auch keiner für Panik oder Hysterie.

  • Wahnsinn!0.2% und alle sehen das Ende Frankreichs.Selbst wenn die Eurozoneeine Rezession erlebt von -0.6% bis -1% wird das nicht ein Zusammenbruch nch sich ziehen.Weder Spanien, noch Italien oder Frankreich sind insolvent.Das ist der Grund warum die EZB für zwei Jahre nur 200 Mrd. aufegekauft hat und M1,M2 & M3 eingebrochen sind.Die Kontraktion ist nur richtig da die Expansion vorher auf Kredit gebaut war und somit wird die Blase nicht weiter ausgedehnt.

  • Ewas ist das denn für ein Unsinn?

    Jeder normale Mensch weiß, dass Geld nur bedrucktes Papier ist und man sein Geld in Sachwerte anlegt. Sachwerte (Immobilien, Gold, andere Edelmetelle,…) behalten IMMER ihren Wert.

  • Keine Angst! Frankreich hat mit der BRD einen starken
    Subventionspartner. Ernst wird es erst wenn Deutschland
    seine Zahlungen einstellen muß, was nach den bisheri-
    gen Verrenkungen und Tricksereien mit Rettungsschirmen,
    EZB ect. nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

  • die konjunkturstimulation mit flutung der märkte mit liquidität und billigen zinsen - natürlich primär damit die staatsverzinsung noch finanzierbar bleibt- scheint zu ende zugehen - und das ist richtig. und die rückführung der obigen drogen wird schmerzhaft - ist aber notwendig.
    frau merkel betrügt die arbeitende mittelschicht mit aushöhlung der sparguthaben durch zu niedrige zinsen( und stimuliert zu riskanten anlagen) und inflation.

  • Vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag, eigentlich solten es jetzt klar sein,dass man mittel- und langfristig bei größeren Papieren aus Frankreich besser SHORT geht, am besten gleich auf den Index.

    Und n un soll noch einer sagen, dass wir nicht mit wirklich hilfreichen Informationen versorgt werden.

    Danke HB

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