Vormonats-Rückgang wett gemacht
Auftragsschub für die deutsche Industrie

Die deutsche Industrie hat im Mai einen unerwartet kräftigen Auftragsschub verbucht. Damit wurde der Rückgang des Vormonats wett gemacht. Auch bei den Konsumgüterherstellern sind die Auftragsbücher nun wieder besser gefüllt.

HB BERLIN. Die Bestellungen seien im Mai preis- und saisonbereinigt um 3,2 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mit. Volkswirte hatten nur eine leichte Erholung um 0,7 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Bestellungen um 1,6 Prozent zurückgegangen.

„Die Aussichten für eine anhaltend lebhafte Industrieproduktion haben sich insgesamt spürbar stabilisiert“, betonte das Ministerium. Bemerkenswert sei, dass neben den spürbaren Zuwächsen der Investitions- und Vorleistungsgüterproduzenten nun auch die Konsumgüterhersteller im Trend eine beachtliche Steigerung aufwiesen. Die Zunahme der Nachfrage nach Konsumgütern nähre die Erwartung einer absehbaren Belebung der privaten Konsumausgaben.

Bei den Konsumgüterproduzenten stiegen die Auftragseingänge mit 4,0 Prozent besonders deutlich. Auch die Bestellungen für Vorleistungsgüter legten mit 2,4 Prozent kräftig zu. Bei den Investitionsgütern erhöhten sich die Bestellungen um 3,8 Prozent. Die Inlandsnachfrage stieg um 2,2 Prozent, während die Auslandsnachfrage mit 4,4 Prozent doppelt so stark expandierte.

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