Handelsblatt Ranking Volkswirtschaftslehre (VWL)
CESifo-Chef Sinn lobt Handelsblatt-Ranking

"Außerodentlich nützlich" - so kommentiert CESifo-Chef Hans-Werner Sinn das Handelsblatt-Öknomenranking. Mit der Studie habe sich das Handelsblatt um die weitere Verbesserung der wissenschaftlichen Qualität und internationalen Sichtbarkeit der deutschen Wirtschaftsforscher verdient gemacht.

Ifo-Chef Hans-Werner Sinn stellt dem Handelsblatt-Ökonomenranking ein gutes Zeugnis aus. „Anlässlich Ihrer Reaktion auf den CESifo-Newsletter möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich die Erhebung des Handelsblatts für außerordentlich nützlich halte“, schreibt Sinn in einer E-Mail an das Handelsblatt, um deren Veröffentlichung er ausdrücklich bat.

Der Hintergrund: Die Oktober-Ausgabe des CESifo-Newsletter hatte ausführlich über die Studie berichtet. Nach Ansicht des Handelsblatts wurde dabei leider die Methode zur Auswahl der betrachteten Fachzeitschrifte etwas missverständlich dargestellt. Einige Passagen des Newsletters erweckten nach den Eindruck, die Sprache einer Publikation oder das Land, in dem sie herausgegeben wird, wären für die Journalauswahl des Rankings maßgeblich gewiesen. Das Handelsblatt stellte daraufhin in einem Artikel auf Handelsblatt.com die Methode der Journalauswahl in einem Online-Artikel noch einmal detailliert da.

In seiner E-Mail schreibt Sinn: Die Untersuchung „bietet den umfassendsten Überblick über die Publikationstätigkeit deutschsprachiger Volkswirte in referierten internationalen Zeitschriften, der bislang gegeben wurde.“ Das Handelsblatt habe sich damit um die weitere Verbesserung der wissenschaftlichen Qualität und internationalen Sichtbarkeit der deutschen Wirtschaftsforscher verdient gemacht. „Die Liste wird den jungen Forschern Ansporn sein, sich noch stärker international zu engagieren. Der Verein für Socialpolitik sowie manche Fakultäten und volkswirtschaftliche Forschungsinstitute haben sich in den vergangenen Jahren ebenfalls sehr stark in diesem Sinne engagiert. Ihre Studie zeigt, dass die Erfolge heute schon vorzeigbar sind“, betonte Sinn

.

Auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik hatte bereits der Konstanzer Evaluierungsexperte Heinrich Ursprung die Handelsblatt-Studie gelobt. „Das Handelsblatt-Ranking 2006 ist erheblich besser als sein Vorgänger und ungleich besser als die untauglichen Versuche von CHE und Focus“, sagte Ursprung im Panel „Forschungsevaluation“ auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik (VfS). „Der methodische Ansatz ist im Prinzip belastbar, so kann man es machen.“ Zugleich kritisierte Urpsrung allerdings eine Reihe methodischer Details. So kritisierte er die Zeitschriftenauswahl des Handelsblatts als zu selektiv – in der Studie werden nur 182 der über 900 in der Datenbank „Econlit“ verzeichneten Zeitschriften betrachtet. „65 Prozent aller Aufsätze von deutschen Professoren, die in einem Econlit-Journal erscheinen, werden im Handelsblatt-Ranking nicht betrachtet“, so Ursprung. Es sei nicht angemessen, diesen Teil der Forschungsleistung komplett auszublenden.

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