Handelsblatt VWL-Ranking: Deutschland sucht den Super-Volkswirt

Handelsblatt VWL-Ranking
Deutschland sucht den Super-Volkswirt

Mannheim verdrängt Zürich, aber auch insgesamt verschärft sich der Wettbewerb zwischen den Top-Unis kräftig. Das zeigt das Handelsblatt-Ranking der deutschsprachigen VWL-Fakultäten. Wo die besten Volkswirte forschen.

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    Kommentare zu "Deutschland sucht den Super-Volkswirt"

    Alle Kommentare
    • Arbeitslosigkeit/Working Poor, kommende massenhafte Altersarmut, Staatsschuldenkrisen, etc. nirgends bieten die VWL-Professoren Lösungen. Die besten und relevantesten Leute sitzen außerhalb des Establishments, siehe z.B. bandbreitenmodell.de/vision. Wer von den Professoren ist zu so etwas in der Lage? Wer denn?

    • Kleiner Schönheitsfehler: Das Foto vom Mannheimer Schloss entspricht nicht mehr dem wirklichen Erscheinungsbild... ich studiere dort seit 2 Jahren und mindestens seitdem gibt es keine Grünflächen mehr auf dem Ehrenhof (der hier abgebildet ist).

    • Dieser irrsinnige Unfug ist eine Retro-Verwertung eines mehrseitigen Rankings, das heute bereits in der Print-Ausgabe zu lesen ist und an Statistik-Gläubigkeit und Schablonendenken wirklich durch nichts zu überbieten ist.
      Von Methodenstreit und der vor wenigen Jahren noch postulierten "Krise der Nationalökonomie" ist nichts zu lesen, was irgendwie von Nähe zur Thematik zeugt.

      Es sind Artikel wie diese, die aus der VWL eine stupide Ökonometrik gemacht haben, die, falls sie je über den Tellerrand hinausblickt, über Keynes nicht hinauskommt.

      War der Artikel in der Print-Ausgabe schon ärgerlich, so ist die Online-Variante wenigstens mit dem unterkomplexen Titel "Deutschland sucht den Super-Volkswirt" (das ist übrigens grammatikalisch falsch: was gesucht wird, steht im Akkusativ) ehrlich und entwaffnend: dumm.

    • Sicher ist, daß keine Uni der Welt einen Super-Volkswirt liefern kann, denn neben VWL und BWL müßte der noch mindestens Soziologie und Architektur studiert haben und dazu in jedem Fach 10 Jahre praktisch gearbeitet haben. Dann gibt es auch so etwas wie eine Finanz-Architektur.

      Auf, auf, ihr Volkswirte, lest diese Seite. Bevor ihr etwas verstanden habt, sind die Augen zu und das Hirn abgeschaltet:

      http://www.bps-niedenstein.de/

    • solange sich die VWL mit Verhaltensansätzen auseinandersetzt kann substanziell nichts herauskommen.
      Die grundlegenden Annahmen sind zwar mathematisch belegbar aber fußen auf falschen Annahmen.

    • Der Gewinner steht längst fest, es ist zweifellos die LMU München! Deren Volkswirte sondern unwiderlegbare Weisheiten ab wie diese hier:

      "Konsum ist schädlich für das wirtschaftliche Wachstum und unnötig für die Konjunktur."

      Tja, die klügsten Volkswirte studieren eben beim "klügsten Professor Deutschlands".

    • Und Peer Steinbrück sitzt neben Dieter Bohlen, Gabor Steingart und Friedrich Merz in der Jury: Wetten das?

    • Den "Super-Volkswirt", der schon am Studienort zu erkennen ist, gibt es nicht. Solche Rankings sind dumme Erfindungen von Leuten, die nichts von Nationalökonomie verstehen, aber unbedingt einen Spitzenreiter in dieser Disziplin produzieren möchten.
      An guten Fakultäten kann sich ein Student mit mäßigen Leistungen ebenso durchmogeln, wie ein Student mit grandiosen Leistungen an eher durchschnittlichen Universitäten hervortun kann. Es kommt auf den konkreten Einzelfall an - wie so oft in der VWL.

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