Wachstum erneut gesunken

Indien braucht dringend neuen Schwung

Hohe Inflation und Zinsen, steigende Schulden und politische Unsicherheiten: Indien hat derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen. Das Wachstum des Landes ist nun auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren gelandet.
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Ein indischer Händler mit Tongefäßen. Quelle: AFP

Ein indischer Händler mit Tongefäßen.

(Foto: AFP)

MumbaiDas Wachstum der indischen Wirtschaft ist im dritten Quartal auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gesunken. Die drittgrößte Wirtschaft Asiens hat derzeit Probleme, wieder richtig in Schwung zu kommen. Als Grund gilt, dass die Regierung in Neu-Delhi mit der Umsetzung dringender Reformen nicht vorankommt. Das Wachstum im dritten Quartal lag den am Freitag veröffentlichten Zahlen zufolge bei 5,3 Prozent.

Indien hat mit einer hohen Inflation, hohen Zinsen, einem größer werdenden Haushaltsdefizit und auch einer unsicheren politischen Lage zu kämpfen. Das beeinträchtigt sowohl den privaten Konsum als auch die Investitionen. Die Lage bei den Investitionen habe sich in den vergangenen Jahren stetig verschlechtert, erklärte die Analystin Madhavi Arora von der Kotak Mahindra Bank. Sie erwartet für das noch bis März laufende Haushaltsjahr ein Wachstum von 5,6 Prozent. Es wäre das schlechteste Ergebnis für Indien seit 2003.

 
  • dapd
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