Wachstum etwas unter Erwartungen
US-Wirtschaft legt deutlich zu

Im ersten Quartal dieses Jahres ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

HB WASHINGTON. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,3 Prozent nach 1,7 Prozent im Vorquartal, wie das US-Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit lag der Zuwachs zwar leicht unter den Erwartungen der Analysten von 5,7 Prozent. Es war aber der stärkste Anstieg der Wirtschaftsleistung seit dem dritten Quartal 2003. Hauptwachstumsmotor waren der Aufbau von Lagerbeständen bei Firmen und ein besseres Export-Geschäft.

Der für die Inflationsentwicklung in den USA wichtige Kernpreisindex auf Basis der Konsumausgaben stieg um annualisiert 2,0 Prozent. Im Vorquartal hatte er um 2,4 Prozent zugelegt. Dieser Index ist für die US-Notenbank (Fed) ein zentraler Inflationsindikator.

Etwas überraschend stiegen die Ausgaben für den Wohnungsbau auf revidiert 3,1 Prozent, nachdem ursprünglich genannten 2,6 Prozent. Der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, hatte dem Kongress im vergangenen Monat gesagt, ein Grund für das in den kommenden Monaten wohl nur moderate Wachstum der US-Wirtschaft liege darin, dass es Zeichen eines Abschwungs auf dem Wohnungsmarkt gebe.

An den US-Aktienmärkten führte die Bekanntgabe der BIP-Zahlen zu Kursgewinnen. Händler sagten, da das BIP nicht so stark wie erwartet gestiegen sei, hätten sich die Sorgen am Markt vor weiteren US-Zinserhöhungen abgeschwächt.

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